Tatendrang

Das Leben ist eine Hundehütte,

In der es riecht, als hätte jemand reingebrochen.

Aber da ist nichts drin. Absolut nichts.

Als wäre jemand eingebrochen.

Doch wer bricht in Hundehütten ein,

In die andere reinbrechen?

***

„Hast du eigentlich schonmal darüber nachgedacht, was für Scheiße du da manchmal in dein Blog schreibst?“, erzürnt sich das Teufelchen.

Hm, nee. Ich schreib einfach drauf los. Meine lapidare Antwort.

„Denk darüber mal nach. Kannst dich ja wieder melden, wenn dir mal was gutes einfällt“, streut auch das Engelchen Salz in meine tiefen Wunden.

Vielleicht sollte ich eure Jobs vielleicht auch ins Ausland verlagern, so wie beim Gewissen. Meine Drohung scheint zu ziehen. Angst vor der Arbeitslosigkeit haben sie also beide.

„Mach doch, was du willst. Idiot.“ Unisono schallt es in meinen Ohren.

Revolutionäre. Meuterer. Verräter an der eigenen Sache. Nicht mal den beiden kann man noch vertrauen. Eine Verlagerung der Ressourcen. Das wäre es doch. Mal Erkundigungen einholen. Vielleicht gibt es Förderung vom Arbeitsamt.

Von der Bar, die meine Kreativität darstellt, schreien beide, betrunken von Selbstzweifeln und ungerechtfertigter Euphorie, im Chor: „Die Mauer im Kopp muss wech! Die Mauer im Kopp muss wech. Geregelte Arbeitszeiten für moralische Berater.“

Die fangen schon an zu lallen. Kann ja noch ein schöner Tag werden.

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