Das siebzehnte Türchen

Okay, ja, wie ihr alle gleich merken werdet: Ich habe keinen Plan, was ich heute hier schreiben soll. Im Neudeutsch würde ich sagen, dass ich den gesamten Sonntag „abgeasselt“ habe. Ich habe absolut NICHTS gemacht, auf dem Sofa gehockt, Kaffee und Tee getrunken, immer im Wechsel. Einmal sogar den schrecklichen Mandel-Capuccino, der irgendwie nach eingeschlafenen Füßen schmeckt. Dabei ein wenig Fernsehen geschaut, ein paar Seiten eines Buches angeschaut, aber nicht wirklich wahrgenommen, in der Zeitung geblättert, Musik gehört, gesurft.

Ich könnte an dieser Stelle sehr viel Xmas related Mist aufzählen und diverse Links hinzufügen. Aber darauf habe ich ebenfalls keine Lust.

Ich bin lustlos.

Heute in einer Woche ist Weihnachten und ich habe keine Lust drauf.

Und diesmal liegt es nicht an meiner Umwelt, die mir suggerieren will, dass Weihnachten kommt und ich noch unbedingt dieses und jenes braucht. Nein, es ist ganz einfach auf meinem eigenen Mist gewachsen. Keinen Bock auf gar nichts.

Selbst die Öffnung des heutigen Türchens habe ich in Auftrag gegeben.

Die Schokolade war mir egal, das Sprüchlein habe ich mir vorlesen lassen, während meine Augen die weiß gemalte Decke nach Pünktchen von Staub absuchten. 

Füße und hoch und Augen zu

Dann hast du endlich deine Ruh.

Und noch siebenmal aufgemacht,

Heißa, dann ist Weihnacht. 

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