Das achtzehnte Türchen

Ich habe den Namen „Grinchi“ gekriegt. Von ihr. Nicht unbegründet, denn in meinem Terminkalender stand für den gestrigen Tag, inspiriert vom Film, „an die Decke starren und langsam wahnsinnig werden“. Ich sollte mich öfter an meine Termine halten, manchmal tut es doch ganz gut. 

Und während ich dort, auf dem Sofa, mich meiner Asozialität hingegeben habe, habe ich den einen oder anderen Film geschaut. Einer, der mich sehr zum Nachdenken anregte, kam irgendwann kurz nach Mitternacht. Der Film hieß „Das Glücksprinzip“ und beschrieb anscheinend auch eben jenes. Leider habe ich den Film nur per Zufall gefunden und leider auch nicht zu Ende geschaut, auf dem Sofa liegen und nichts tun, ist manchmal sehr, sehr anstrengend und Kräfte raubend. 

Das Glücksprinzip lässt sich wie folgt erklären:

Es gibt da einen Menschen, der bin hypothetisch ich. Der tut genau drei Leuten etwas Gutes. Etwas, das ihr Leben verändert. Zum besseren. Und als Gegenleistung für diese Verbesserung, müssen diese drei Menschen wieder je drei anderen Menschen ebenso das Leben zum Guten verändern.

Ein Prinzip, dass mich sehr beeindruckt, da es wirklich funktionieren kann. Und wenn es funktioniert, dann verändert es die Welt und macht sie zu einem besseren Ort.

Nicht nur an Weihnachten.

Ha. 

Als erste gute Tat suche ich mir nun einen Menschen, dessen Leben ich verändern kann.Vielleicht klappt es ja.

Das wäre doch gar nicht so schlecht. Die Schokolade spendete ich übrigens heute natürlich großmütig, wie ich bin, ihr. 

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