Mein Feuer, meine Narben.

Feuer

Du hast Angst vor mir. Ich kann sie riechen. Deine Angst stinkt.

Du kannst meine Narben nicht sehen und doch weißt du, dass sie da sind. Sie sind auf mir, übersäen mich, ich bin vernarbt bis in die tiefsten Schichten.Du hast Angst, weil du weißt, dass ich stark bin. All die Sachen, die du mir angetan hast, all die Dinge, die mich in die Knie zwingen sollten, hinterließen Wunden. Tiefe, blutende Wunden. Voll Trauer und Schmerz. Doch sie vernarbten. Entzündeten sich nicht. Breiteten sich nicht aus. Denn ich war stärker.Und davor hast du Angst. Du hast Angst vor mir, weil ich sehr viel stärker bin als du. Härter. Länger durchhalte. Gegen dich bin ich unbesiegbar. Ich lasse mich nicht in die Knie zwingen. Nicht von dir. Nicht von deinen Schergen. Du bist hart, aber ich bin härter.Versuch nur weiter, mir Wunden beizubringen. Auch sie werden nur Narben werden. Narben, vor denen du dich fürchten kannst. Denn mein Feuer ist heißer als dein Brandeisen. 

 

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