Nachtlauf

In einer dunklen, kalten Nacht

Lief ich durch die Straßen.

Um meinen Verstand gebracht,

Von allen Geistern verlassen.

Wo kam ich nur her?

Wo irre ich nur hin?

Die Gedanken sind zu schwer,

Ergeben keinen Sinn.

*

Ich schreie fremde Namen,

Von denen ich nichts weiß.

Angst streut seinen Samen

Verklebt so meinen Geist.

Schatten folgen mir verdeckt,

Versperren meinen Pfad.

Ich halte mich versteckt,

Folge stummer Stimmen Rat.

„Auf! Auf!“, rufen die Stimmen,

Treiben so an meine Flucht.

Wahrheiten verschwimmen,

Lügen bilden meine Sucht.

Und an des Flusses Brücke

Halte ich die letzte Rast.

Der Strom reißt mich in Stücke,

Als das Wasser mich erfasst.

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