Gutenachtgedicht

die nacht, sie kommt auf leisen sohlen,
schaut durchs fenster, unverhohlen,
grinst mich an, lacht mich gar aus,
schließt sich leise um mein haus.
*
draußen ist es kalt und dunkel,
innen leuchtet eine funzel,
bildet einen dünnen schein,
denn ich will nicht im dunkeln sein.
also zünd ich kerzen an,
vertreib die dunkle nacht sodann,
doch der schlaf scheut nicht das licht
erwischt am ende doch dann mich.
*
so lieg ich nun in meinem bette
die funzel brennt noch, ach ich hätte
lieber kaffee kochen sollen
statt mich in dicken decken rollen.
*

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