April, 4, 2009

Wochenend und Sonnenschein und dann mit dir im Wald allein…

Vielleicht nicht Wald, eher Stadt. Aber das andere trifft zu. Vielleicht auch nicht allein. Aber das spielt keine Rolle. Wenn man allein sein will, ist man allein. Wenn man zu zweit allein sein will, ist man nie allein, außer man will allein sein. Kompliziert. Nicht weiter würdig, darüber nachzudenken.

Das Wetter lädt ein zu einer Sitzung im Café. Zu Sonnenbrille und Milchschaum, obwohl letzterer sehr überschätzt wird. Und überhaupt.

Milchschaum ist eine Verschwendung von Platz. Und schmeckt nicht so gut wie die Milch, aus der er hergestellt ist. Milchschaum ist so ziemlich das Unnötigste auf dieser Welt, das mir einfällt. Außer vielleicht… hm… nee. Mir fällt gerade nichts unnützeres (eine Steigerung von unnütz, gibt es die wirklich?) ein. Gehe ich zum Kaffeemann meines Vertrauens, wird meist ein Kaffee mit Milchschaum und einer mitohne geordert. In letzter Zeit gehe ich aber dazu über, der Prinzessin Knallerbse meine Schaumration zu überlassen.

Würde ich auch jetzt. Doch wir gehen in kein Kaffee. Stattdessen zum Italiener. Eis. In riesigen Bechern.

Einst saß ich mit einem Italiener an einem Tisch. Er schwadronierte über die Vorurteile, die in der Welt über sein Volk, das edelste aller Völker, existierten. Italiener würden nur auf Pasta und Gelato reduziert. Da könne man ja gar nicht anders, als den Klischees hinterher zu eifern.

Es gab Nudeln mit Bolognese. Zum Dessert Eis.

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