Höhöhöhö, lachte der dicke Belz immer. Höhöhöhö. Wie ein Maschinengewehr. Ratatatat. Höhöhöhö. Er konnte gar nicht anders lachen. Für Hihihihi waren die Backen zu eng, der Mund ging gar nicht so breit auf. Und für Hahahaha waren die Kinne im Weg. Er war so fett, dass auf meinem Sofa schon eine Belzekuhle entstanden war. Dort, wo er immer saß. Aber er saß auch wirklich immer dort. Außer, wenn ich ihn aus dem Haus warf. Was vorkam, wenn ich besuch kriegte, putzen wollte oder einfach keinen Bock auf den dicken Belz und seine Wampe, sein Geseiere und seine Fahne hatte.

Höhöhöhö, tönte es dann immer laut, wenn ich ihn aus dem Haus schmeißen wollte. Versuch doch mal, mich von der Couch zu hieven, meinte er dann grinsend. So grinsend, wie die dicken Backen ein Grinsen zuließen.

Doch als ich mit einem Feuerzeug seine Ohrläppchen von Haaren befreite, stand er so schnell auf und verließ das Haus wie nie zuvor.

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